IG Metall-Vorsitzender zur Kinderarmut
Berthold Huber schrieb im Editorial der metallzeitung: "Jeder achte Bürger lebt in Armut. Das ist ein gesellschaftspolitischer Skandal mit dramatischen Folgen. Dramatisch für die Millionen, die arm sind. Und dramatisch, weil es die Allerschwächsten am härtesten trifft: die Kinder." (metallzeitung 7/2008, 3)
Hartz IV trifft die Allerschwächsten, die Kinder, am härtesten, weil nur bei Kindern, nämlich den Kindern von 7 bis 17, die Regelsätze mit Einführung von Hartz IV gekürzt worden sind. 1,2 Millionen Kindern wurde der Wachstumsbedarf aberkannt, weil der Bedarf von Schulkindern unter 14 auf den von Säuglingen abgesenkt wurde und der von Heranwachsenden im Alter von 14 bis 17 auf den von erwachsenen Haushaltsangehörigen.
Warum setzt sich die IG Metall nicht dafür ein, dass diese Kürzungen sofort wieder zurückgenommen werden? Dann würde Hartz IV Kinder weniger hart treffen.
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