Bündnisflugblatt zur Verstärkung der Kampagne

BündnisflugblattHartz IV streitet Wachstum von Kindern ab!

Die Initiatoren der Bündnisplattform haben zur Unterstützung der Kampagne gemeinsam ein Flugblatt heraus gegeben. Dieses stellt kurz und knapp einige Hintergründe und Zielsetzungen der Kampagne für die Rücknahme der Kürzungen bei Schulkindern vor. Es gibt auch einen kurzen Einblick über den Verlauf der ersten Monate.

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Vorpommersche Diakonie fordert Rücknahme der Kürzungen bei Schulkindern!

Diakonisches WerkBessere Entwicklungschancen für Kinder bei Hartz IV notwendig
14.08.2008: Greifswald/MVregio Eine sofortige Gewährleistung des Ernährungsbedarf von Kindern aus Familien, die von SGB II-Leistungen leben müssen, fordert die vorpommersche Diakonie.
Gesamter Artikel auf den Seiten von MVregio!

Leiharbeit produziert Kinderarmut

Redebeitrag von Rainer Roth

Die Leiharbeit ist die Branche mit dem höchsten Anteil an Niedriglohnbeschäftigten. 2003 waren 71,5% der Vollzeitbeschäftigten dieser Branche Niedriglöhner. (1)
Niedriglöhne waren 2003 in Westdeutschland Löhne bis zu 10,41 Euro. 2006 waren Niedriglöhne nur noch Löhne bis zu 9,61 Euro.(2) Das Lohnniveau ist für das Viertel der Beschäftigten, die als Niedriglöhner gelten, auch im Aufschwung erheblich gesunken.
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Kinderarmut durch Hartz IV: Bundesregierung entzieht Kindern für zwei Tage das Essen

Nach den neuesten Angaben der Bundesbank sind die Preise für Nahrungsmittel von Juli 2007 bis Juli 2008 um 8% gestiegen.
Kinder unter 14 im Hartz IV-Bezug hatten Juli 2007 pro Tag 2,28€ für Ernährung, ab Juli 2008 sind es 2,31€. Um den Stand von Juli 2007 zu halten, würden sie 2,46€ pro Tag benötigen. Kindern unter 14 ist innerhalb eines Jahres das Essen für zwei Tage im Monat entzogen worden.
Das trifft insbesondere Schulkinder aus Armutsfamilien. Denn ihr Regelsatz wurde ab 2005 auf das Niveau von Säuglingen gekürzt, obwohl ihr Energiebedarf pro Tag doppelt so hoch ist. „Kinderarmut durch Hartz IV: Bundesregierung entzieht Kindern für zwei Tage das Essen“ weiterlesen

Kein Ausgleich für drastische Strompreiserhöhungen

Arbeitsanreize für Eltern und Lernanreize für SchülerInnen?
Von Rainer Roth
Nicht nur explodierende Nahrungsmittelpreise, auch steigende Strompreise führen dazu, dass von den Regelsätzen immer weniger übrig bleibt, auch von den Kinderregelsätzen. Durch einen Rückblick verdeutlicht sich die ganze Misere. Im Jahr 1998 waren im Regelsatz eines Schulkindes unter 14 noch 17,11€ für Haushaltsenergie enthalten (14,11€ für Strom und rd. 3,00€ für Warmwasser). Ab Juli 2008 sind es  noch 9,44€ für Strom und 3,84€ für Warmwasser. „Kein Ausgleich für drastische Strompreiserhöhungen“ weiterlesen

Frau Künast will Kürzungen ebenfalls nicht sofort zurücknehmen. Antwort an ihr Büro

Sehr geehrte Frau Andrä, […] Sie spielen Zukunftsmusik, weil Sie das gegenwärtig Machbare ablehnen. Die Gleichsetzung des Bedarfs aller Kinder lässt es außerdem nicht zu, die Ungleichheit des Wachstumsbedarfs in verschiedenen Altersstufen anzuerkennen.


Renate Künast (Bündnis 90/Grüne)

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Bundesratsbeschluss – Unser Kommentar

Logo BundesratZur Kritik der Entschließung des Bundesrats vom 23. Mai 2008 zur Bemessung der Regelleistungen für Kinder

1) Die Notwendigkeit der Wiedereinführung der Altersklasse von 7 bis 13 wird nur in der Begründung erwähnt, im Beschluss aber nicht gefordert. In der Presseerklärung des Bundesrats wird die Kritik an der Abschaffung dieser Altersstufe gar nicht erwähnt.

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Broschüre „Fördern“ durch Kürzen in 2. Auflage aktualisiert erschienen

1788 – Hamburgs Bürgerschaft erkennt Wachstumsbedarf von Kindern (von 7 bis 13) an
 2008 – Bundesregierung streitet ihn ab

Hartz IV -

Es blieb SPD, CDU, CSU, FDP und den Grünen

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