Kindergeld – Kinderregelsätze – 10 Euro mehr für die einen – 40 Euro weniger für die anderen!

Ab 1.1.2009 bekommen Kinder, die keine Hartz IV-Leistungen beziehen, 10 bzw. 16 Euro mehr Kindergeld. Die Bundesregierung erkennt damit an, dass alle Kinder mehr brauchen. Nur Kinder aus Hartz IV-Familien schließt sie von der Erhöhung aus, denn bei ihnen wird das Kindergeld auf ihren Regelsatz angerechnet.

Schlimmer noch: die Bundesregierung hält auch jetzt noch daran fest, Kindern im Alter von 7 bis 17 weiterhin nur eine um rd. 40 Euro gekürzte Regelleistung zu zahlen. Seit Einführung von Hartz IV weigert sie sich anzuerkennen, dass Kinder von 7 bis 13 Jahren wachstumsbedingt einen höheren Regelsatz brauchen als Säuglinge und dass Jugendliche einen höheren Bedarf haben als erwachsene Haushaltsangehörige.

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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft schließt sich Bündnisplattform an

Logo Gewerkschaft Erziehung und WissenschaftUnter dem Motto „Fördern statt Kürzen!“ hat der Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 10. Dezember 08 den Beitritt zur Bündnisplattform gegen Kinderarmut durch Hartz IV beschlossen.

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Weder Alg-II-Regelsätze von Schulkindern noch Eckregelsatz erlaubt gesunde Ernährung

Den Initiatoren der Plattform wird oft entgegengehalten, die Forderung nach Rücknahme der Regelsatzkürzungen bei Schulkindern sei zu wenig. Manche verstehen es nicht, dass der Angriff auf die Regelsatzerhöhungs-Ablehnungsfront an der schwächsten Stelle des Gegners geführt wird und man sich daher dafür entschieden hat, die Forderung nach Rücknahme der Kürzungen in den Mittelpunkt zu stellen. Welchen Charakter hat die Ablehnungsfront gegen Regelsatzerhöhungen?
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