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Home Info Kinderarmut2 Aktionen Aktionen in über 50 Städten und Gemeinden! - Jetzt die Jugendlichen!
Aktionen in über 50 Städten und Gemeinden! - Jetzt die Jugendlichen! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 05. März 2009 um 17:17
Beitragsseiten
Aktionen in über 50 Städten und Gemeinden! - Jetzt die Jugendlichen!
Angekündigte Aktionen
Weitere Hintergründe
Göttingen: Pippi Langstrumpf für Anerkennung des Wachstumsbedarfs
Aktion in Karlsruhe
Aktion in Frankfurt/Main
Aktion in Halle/Saale
Berichte und Pressemitteilung
Fotobericht Frankfurt
Fotos aus Halle/Saale
Pressemitteilung vom 15. März
Alle Seiten

Bundesweiter dezentraler Aktionstag am 14. März 2009Bild von Aktion in Göttingen - Ab 1. Juli will die Bundesregierung den Regelsatz von 6- bis 13-Jährigen auf 70 % des Eckregelsatzes (246 Euro) statt wie bisher 60 % (211 Euro) festsetzen. Bis zum Schluss hatten SPD und CDU/CSU mit Zähnen und Klauen verteidigt, dass es richtig war, den Bedarf von Schulkindern unter 14 auf den Bedarf von Säuglingen herunterzukürzen.

Dann schwenkten sie plötzlich um.

Das ist ein Erfolg all derer, die sich für höhere Kinderregelsätze eingesetzt haben, nicht zuletzt ein Erfolg unseres Bündnisses gegen Kinderarmut durch Hartz IV. Druck zeigt Wirkung!

(aus dem neuen Flugblatt zu den Kürzungen bei Jugendlichen)
Download des Flugblattes zum Ausdrucken
Dieses Flugblatt können Sie außerdem in gewünschter Zahl kostenlos bestellen, bei

Rainer Roth, Berger Str. 195 • 60385 Frankfurt • info(at) klartext-info.de

Und wir wollen weiteren Druck aufbauen.
Der Regelsatz von Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren ist nach wie vor von 90 auf 80 Prozent gekürzt.
Dies wird das Thema des bundesweiten Aktionstages sein.

Initiativen in vielen Städten planen, an dem Aktionstag mit den Forderungen der Bündnisplattform an die Öffentlichkeit zu gehen.
Geplant sind Informationsstände und Ähnliches mit
- Unterschriftensammlungen,
- dem neuen Flugblatt, speziell zu den Kürzungen bei den Jugendlichen,
- Verteilen von Anti-Wachstums-Pillen

Bisher sind Aktivitäten in über 20 Städten angekündigt worden. Und es kommen ständig weitere Anmeldungen dazu.


Dem Bündnis zur Veröffentlichung angekündigte Aktionen am 14. März 09

Auf dieser Seite finden Sie die Aktionen, die uns aus verschiedenen Regionen und Städten bereits jetzt angekündigt wurden und die mit dem Einverständnis der Initiativen vor Ort veröffentlicht werden.

Bisher haben uns aus folgenden Städten Ankündigungen erreicht:

  1. Bad Neuenahr-Ahrweiler
  2. Berlin
  3. Bochum
  4. Delitzsch
  5. Dresden
  6. Frankfurt (Main)
  7. Finsterwalde
  8. Fürstenfeldbruck
  9. Geretsried
  10. Göttingen
  11. Halle (Saale)
  12. Hamburg
  13. Heilbronn
  14. Herford
  15. Herten
  16. Karlsruhe
  17. Kassel
  18. Königswusterhausen
  19. Krefeld
  20. Lemgo
  21. Minden
  22. München
  23. Oer-Erkenschwick
  24. Saarbrücken
  25. Uslar
  26. Wildenloh
  27. Winsen (Luhe)

Wenn Sie ebenfalls bei sich vor Ort Aktivitäten am 14. März zur Verbreitung der Forderungen der Bündnisplattform gegen Kinderarmut durch Hartz IV planen, dann teilen Sie uns das bitte per Email mit, damit wir es ebenfalls hier veröffentlichen können.

Schicken Sie bitte eine entsprechende Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

 

 


Überlegungen zu den Hintergründen, warum die Bundesregierung im Januar ein kleines Stück weit einlenkte, eine Bewertung des Bundessozialgerichtsurteils vom 27. 1. und Gründe, warum die Arbeit mit der Bündnisplattform gerade jetzt erfolgversprechend ist und weiter verstärkt werden sollte, finden Sie hier.

 



Pippi Langstrumpf für die Anerkennung des Wachstumsbedarfs.

Die Idee, dass symbolisch "Anti-Wachstumspillen" (Schoko-Drops) an Kinder und Jugendliche verteilt werden können, damit sie auch ohne Wachstum älter werden können, ist schon einige Male verwendet worden. Damit konnte auf der Straße besondere Aufmerksamkeit erreicht werden.

Die Göttinger MitstreiterInnen werden nun am Aktionstag Pippi Langstrumpf für die Anerkennung des Wachstumsbedarfs werben lassen:

Pippi setzt Krummelus-Pillen ein, um nicht erwachsen zu werden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pippi_geht_von_Bord
"Liebe kleine Krummelus, niemals will ich werden gruß".

Pippi wünscht sich, nicht erwachsen zu werden. Im Zusammenhang mit den Kürzungen bei Hartz-IV-Kindern erscheint die Sache natürlich in einem ganz anderen Lichte:
Um nicht verschärften Mangel zu erleiden, sollten Kinder besser klein bleiben!

In Göttingen wird also Pippi Langstrumpf am 14. März an Kinder und Jugendliche Krummelus verteilen, und mit diesem einprägsamen Bild die Aufmerksamkeit auf die Kürzungen bei Kindern ab dem Schulalter lenken!
Natürlich können interessierte PassantInnen, die sich genauer über die Hintergründe informieren möchten, das Neue Flugblatt bekommen, und auch ansonsten stehen die Aktiven gerne Rede und Antwort zu Fragen über die Kürzungen bei Kindern und Jugendlichen!

Sehen Sie dazu auch den Bericht über die tatsächlich stattgefundene Aktion in Göttingen und auch weitere Aktionen.
Bericht von Aktion

Teilen Sie uns doch mit, was Sie vor Ort am Aktionstag veranstalten/veranstaltet haben. Wir stellen das gerne ebenfalls hier online. Sie erreichen uns über das Kontaktformular.

 


Zum Aktionstag gibt es einen Informationsstand mit Unterschriftensammlung in Karlsruhe am Marktplatz von 12 bis 14 Uhr.

 

 



Das Rhein-Main-Bündnis macht am 14.3. einen Stand ab 11 Uhr in der Königsteiner Str. 14 in Frankfurt-Höchst.

 

 


In Halle (Saale) wird am Samstag eine Aktion von 11 bis 14 Uhr am Unteren Boulevard und am Markt stattfinden.

Nach dem Aktionstag wissen wir, dass am 14. März in über 50 Städten und Gemeinden Aktionen stattgefunden haben!

Aus ein paar Städten liegen nach dem Aktionstag auch Berichte (mit Fotos) vor.

Frankfurt am Main:

Ein gutbesuchter Infostand wurde in Frankfurt-Höchst organisiert.

Bitte klicken für große Fotos

 

Göttingen:

In Göttingen nutzten die AktivistInnen das Bild von Pippi Langstrumpf, welche Krummelus-Pillen an Kinder und Jugendliche verteilt, um Aufmerksamkeit zu wecken. Lesen Sie auch den Bericht auf www.goest.de.

Bericht aus Göttingen auf www.goest.de

Aufschrift des Transparentes:

Jetzt sind die Jugendlichen dran!

Hartz IV: Regierung erkennt Wachstumsbedarf für Kinder bis 13 Jahre an.
Schon ein "Fortschritt", aber:

Darf man ab 14 nicht mehr wachsen?

 

 

Halle an der Saale:

Bitte klicken für Fotos

 

Nachdem uns gegenüber bis zum 14. März Aktivitäten in 27 Städten angekündigt waren, fanden tatsächlich in über 50 Städten und Gemeinden Aktionen statt!

Baden-Württemberg:
Karlsruhe, Heilbronn

Bayern:
Geretsried, München

Berlin

Brandenburg:
Finsterwalde, Königswusterhausen, Potsdam

Hamburg

Hessen:
Frankfurt (Main), Fürstenfeldbruck, Kassel

Niedersachsen:
Göttingen, Uslar, Wildenloh, Winsen (Luhe)

Nordrhein-Westfalen:
Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bochum, Dortmund, Herford, Herten, Krefeld, Lemgo, Minden, Oer-Erkenschwick

Saarland:
Bexbach, Blieskastel, Dillingen, Friedrichsthal, Gersheim, Großrosseln, Heusweiler, Homburg, Marpingen, Merzig, Nalbach, Ottweiler, Püttlingen, Riegelsberg, Saarbrücken, Saarlouis, St. Ingbert, St. Wendel, Sulzbach, Schwalbach, Siersburg, Tholey, Überherrn, Völklingen, Wallerfangen (alleine im Saarland in insgesamt 25 Städten und Gemeinden 34 Infostände!)

Sachsen:
Delitzsch, Dresden

Sachsen-Anhalt:
Halle (Saale)

 

Anmerkung: Von dem tatsächlichen Ausmaß der Aktivitäten im Saarland erfuhren wir erst im Laufe des 17. März. Zu verdanken sind die Aktivitäten im Saarland dem Einsatz der DIE LINKE.Saar.
Leider konnten wir in Unkenntnis des tatsächlichen Ausmaßes der Aktivitäten im Saarland in unserer Pressemitteilung lediglich von ca. 30 Städten bundesweit sprechen.
Es bleibt aber festzuhalten: Wenn noch mehr Organisationen so intensiv an dem Thema der Kürzungen bei Kindern und Jugendlichen ab dem Schulalter arbeiten, wie dies DIE LINKE Saarland anlässlich des Aktionstages getan hat, dann dürfte es schwieriger werden, die Kürzungen aufrechtzuerhalten. Und auch einer deutlichen Erhöhung des Eckregelsatzes können wir so ein gutes Stück näher kommen.

 

Pressemitteilung des Bündnis gegen Kinderarmut durch Hartz IV vom Sonntag, 15. März 09 (direkt nach dem Aktionstag):

Aktionstag gegen die kinderfeindlichen Regelsatzkürzung bei Jugendlichen

Bonn/Frankfurt 15.März 2009    Das Bündnis gegen Kinderarmut durch Hartz IV hat am 14.3. im Rahmen eines Aktionstages in rund dreißig Städten und Orten die sofortige Rücknahme der Kürzung des Regelsatzes von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren gefordert. Seit Einführung von Hartz IV wird Jugendlichen der Wachstumsbedarf aberkannt, der vorher in 40 Jahren Sozialhilfe nie bestritten wurde.

weiterlesen... - Pressemitteilung.

 

 


 

Informationsstand in Frankfurt-Höchst:

Infostand in Frankfurt-Höchst

 

Infostand in Frankfurt-Höchst


Fotos vom Aktionstag in Halle/Saale. Es sind mehrere hundert Stück des aktuellen Flugblattes verteilt worden.

Aktionen in über 50 Städten und Gemeinden! - Jetzt die Jugendlichen!

 

Aktionen in über 50 Städten und Gemeinden! - Jetzt die Jugendlichen!


 

Pressemitteilung des Bündnis gegen Kinderarmut durch Hartz IV vom Sonntag, 15. März 09:

Aktionstag gegen die kinderfeindliche Regelsatzkürzung bei Jugendlichen

Bonn/Frankfurt 15.März 2009    Das Bündnis gegen Kinderarmut durch Hartz IV hat am 14.3. im Rahmen eines Aktionstages in rund dreißig Städten und Orten die sofortige Rücknahme der Kürzung des Regelsatzes von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren gefordert. Seit Einführung von Hartz IV wird Jugendlichen der Wachstumsbedarf aberkannt, der vorher in 40 Jahren Sozialhilfe nie bestritten wurde.

Prof. Rainer Roth für das Bündnis: "Jugendliche haben einen weit höheren Energiebedarf als Erwachsene. Deswegen brauchen sie wie vor 2005 einen höheren Regelsatz als erwachsene Haushaltsangehörige. Die kinderfeindliche Regelsatzkürzung muss weg". Diese Forderung des Bündnisses wird bisher von über 250 Organisationen und Initiativen unterstützt.

Martin Behrsing :"Wir bedauern, dass sich bisher im Bundestag niemand bereit findet, einen Antrag zu Rücknahme der Kürzung bei Jugendlichen zu stellen". Das Bündnis stellt fest, dass die Bundesregierung nicht einmal im Rahmen eines Konjunkturpakets die 250 Mio. € aufbringen will, die sie jährlich an Jugendlichen einspart. Abwrackprämien für Autos haben Vorrang.

Edgar Schu: "Wir werden die Regierungsparteien auch in Zukunft damit konfrontieren, dass sie Grundbedürfnisse von Jugendlichen anerkennen müssen. Bis heute halten sie es trotz unserer Anfragen nicht einmal für nötig, sich überhaupt dazu zu äußern."

http://www.kinderarmut-durch-hartz4.de

Das Flugblatt: Sofortige Wiederanerkennung des Wachstumsbedarfs von Jugendlichen! Finden Sie unter:
http://www.kinderarmut-durch-hartz4.de/6-20090206130.html

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Die Bündnisplattform gegen Kinderarmut durch Hartz IV setzt sich für die Rücknahme der Kürzungen bei Schulkindern und auch deutlich höhere Regelsätze für alle Bezieher von Sozialleistungen nach SGB II / SGB XII ein.
Ursprünglich initiiert durch 5 Erwerbslosenorganisationen, wird sie mittlerweile durch über 250 Initiativen und Organisationen getragen, wie den Gewerkschaften GEW und NGG, Gliederungen der Gewerkschaften ver.di und IG Metall, Attac Deutschland, lokalen Sozialforen, Gliederungen der Partei Die Linke und vielen weiteren Organisationen.