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Home Info Kinderarmut2 Aufruf Broschüre "Fördern" durch Kürzen in 2. Auflage aktualisiert erschienen
Broschüre "Fördern" durch Kürzen in 2. Auflage aktualisiert erschienen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 08. August 2008 um 18:52 Uhr

1788 - Hamburgs Bürgerschaft erkennt Wachstumsbedarf von Kindern (von 7 bis 13) an
 2008 - Bundesregierung streitet ihn ab

Hartz IV -

Es blieb SPD, CDU, CSU, FDP und den Grünen

vorbehalten, Kindern bis zum Alter von 14 biologisch bedingte Grundbedürfnisse nach einem höheren Energiebedarf abzuerkennen. Aber was tut man nicht alles, um den Profitinteressen des Kapitals zu dienen. (S. 19)

Diese Broschüre kann für einen Unkostenbeitrag von 1 €/Stück plus Porto (0,85 €) bestellt werden bei:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Bei Bestellung ab zehn Exemplaren entfällt das Porto.

Die sorgfältig gestaltete, 28-seitige Broschüre steht ebenso kostenlos
online zum Download zur Verfügung.

Stand: Juli 2008

Textstellen aus der Broschüre:

...wie eine Sprecherin des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erklärte: „Werden die Kinder größer und brauchen mehr Geld für Essen, besteht ja die Möglichkeit, auf etwas Anderes zu verzichten.“

(„Zu arm für gesundes Essen“, Apotheken-Umschau 02/08, 11) Die Dame empfiehlt Kindern, mit steigendem Alter auf Freizeitvergnügen, Fahrten, Sport usw. zu verzichten, um ihren höheren Kalorienbedarf decken zu können. (S. 15 der Broschüre)

und
Die Verlogenheit wächst
1990 wurde die Grundlage der Bemessung der Regelsätze vom Warenkorb der 50er bis 70er Jahre auf die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe umgestellt.
Dabei wurde der Regelsatz für Kinder von elf bis 14 Jahren von 75 % auf 65 % des Eckregelsatzes gesenkt, der von Heranwachsenden im Alter von 18 bis 21 Jahren von 90 auf 80 %.
Die Ministerpräsidenten der Länder hielten das damals u.a. für notwendig, „um dem gesetzlichen Abstandsgebot gerecht zu werden (Abstand zwischen Sozialhilfe und niedrigen Erwerbseinkommen).“ Mit dieser Formel war gemeint, dass eben Eltern eher bereit wären, zu niedrigen Löhnen zu arbeiten, wenn die Regelsätze ihrer Kinder gesenkt werden. Heute wagt die Bundesregierung es nicht mehr, offen auszusprechen, dass sie bei Kindern kürzt, um Armutslöhne für die Eltern durchzusetzen.
Deswegen die vielen falschen Fährten, auf die die Hartz IV-Parteien uns locken wollen. Desinformation heißt die Parole. (S.17 der Broschüre)

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