Von der Leyen: Kürzungen bei Armutsfamilien = Fördern

Die Ministerin für bürgerliche Familien, Frau von der Leyen, hält die Senkung der Bezugsdauer des Elterngelds für erwerbslose Frauen von 24 auf 12 Monate für eine „Verbesserung“, weil die Erwerbsbeteiligung der Frauen ab dem 2. Lebensjahr gestiegen sei. Die Halbierung des Bezugszeitraums sei „ein deutliches Signal, dass Eltern nach dem ersten Jahr den Unterhalt der Kinder selbst bestreiten sollen“, sagte sie. (FAZ 30.10.2008)
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Höheres Kindergeld – Und was bekommen Hartz IV-Familien?

„Familien können zum 1.Januar 2009 mit spürbaren finanziellen Verbesserungen rechnen.“ Das verkündete die Financial Times Deutschland vom 18.09.2008.
10€ mehr Kindergeld nennt die FTD eine „spürbare“ Verbesserung. Dabei gleicht die Erhöhung nicht einmal die Steigerung der Lebenshaltungskosten seit dem 1.1.2002 aus, an dem die 154€ festgesetzt wurden.

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Wachsende Zustimmung zur Plattform innerhalb der Gewerkschaften

Inzwischen haben auch die IG Metall Frankfurt und ver.di Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen die Plattform unterschrieben.
Damit haben bisher folgende gewerkschaftliche Gliederungen und Untergliederungen unterzeichnet:
DGB Ortsvereine Mörfelden-Walldorf, Mühlheim (Main) und Wolfskehlen und die Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe im DGB Bonn/Rhein-Sieg,

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Leider verschoben: Möglichkeit zum Austausch bei Kongress der Gewerkschaftslinken

Die Vernetzung der Gewerkschaftslinken hat alle Bündnispartner eingeladen, dass zeitlich und räumlich im Umfeld ihres Kongresses am 25. Oktober die Möglichkeit besteht:
– die Bündnisplattform vorzustellen,
– ein Treffen aller Unterstützer der Plattform abzuhalten.

Für diesen Austausch schlagen wir den Samstag, 25. Oktober, 18:30 Uhr, vor.

Widerruf: Die Konferenz findet leider nicht im Oktober statt. Vielleicht wird sie im Frühjahr 2009 nachgeholt.

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Kinderarmut durch Hartz IV: Bundesregierung entzieht Kindern für zwei Tage das Essen

Nach den neuesten Angaben der Bundesbank sind die Preise für Nahrungsmittel von Juli 2007 bis Juli 2008 um 8% gestiegen.
Kinder unter 14 im Hartz IV-Bezug hatten Juli 2007 pro Tag 2,28€ für Ernährung, ab Juli 2008 sind es 2,31€. Um den Stand von Juli 2007 zu halten, würden sie 2,46€ pro Tag benötigen. Kindern unter 14 ist innerhalb eines Jahres das Essen für zwei Tage im Monat entzogen worden.
Das trifft insbesondere Schulkinder aus Armutsfamilien. Denn ihr Regelsatz wurde ab 2005 auf das Niveau von Säuglingen gekürzt, obwohl ihr Energiebedarf pro Tag doppelt so hoch ist. „Kinderarmut durch Hartz IV: Bundesregierung entzieht Kindern für zwei Tage das Essen“ weiterlesen

Kein Ausgleich für drastische Strompreiserhöhungen

Arbeitsanreize für Eltern und Lernanreize für SchülerInnen?
Von Rainer Roth
Nicht nur explodierende Nahrungsmittelpreise, auch steigende Strompreise führen dazu, dass von den Regelsätzen immer weniger übrig bleibt, auch von den Kinderregelsätzen. Durch einen Rückblick verdeutlicht sich die ganze Misere. Im Jahr 1998 waren im Regelsatz eines Schulkindes unter 14 noch 17,11€ für Haushaltsenergie enthalten (14,11€ für Strom und rd. 3,00€ für Warmwasser). Ab Juli 2008 sind es  noch 9,44€ für Strom und 3,84€ für Warmwasser. „Kein Ausgleich für drastische Strompreiserhöhungen“ weiterlesen

Höheres Kindergeld – finanziert durch Kürzungen bei Kindern aus Hartz IV-Familien

Finanzminister Steinbrück hat in den Haushaltsentwurf 2009 eine Milliarde Euro für Familien mit Kindern eingestellt. Rund die Hälfte dieser Summe bringt die Große Koalition durch Einsparungen bei Kindern im Hartz IV-Bezug auf. Schulkinder unter 14 haben nicht mehr wie vor Hartz IV 20% mehr als Säuglinge, sondern nur noch gleich viel. Teenager von 14 bis 17 wurden auf das Niveau von erwachsenen Haushaltsangehörigen heruntergekürzt. Die Regelsätze von Kindern unter 7 dagegen wurden angehoben. Es gibt keine offiziellen Angaben über die Zahl der Hartz IV-Kinder unter 18 in den jeweiligen Altersstufen. „Höheres Kindergeld – finanziert durch Kürzungen bei Kindern aus Hartz IV-Familien“ weiterlesen

Riesenerfolg! Armutsbericht beseitigt Kinderarmut

[…] Es wundert nur, warum bisher weder die Regierung noch die Medien die gewaltigen Erfolge im Kampf gegen die Kinderarmut angemessen herausgestellt haben, die die Armuts“wissenschaft“ im neuen Armutsbericht festgestellt hat. Lesen Sie den gesamten Text.

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